So erreichen Sie uns


Praxis für Ergotherapie im Ärztehaus am Sankt Josef
Christel Longrée, Arnd Longrée
Tel.: (0202) 45 46 46
Fax: (0202) 4 46 90 84
E-Mail: ergotherapie-longree@t-online.de

Unsere Praxis ist selbstverständlich barrierefrei.

Sie können unsere Ergotherapiepraxis bequem mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen, die Haltestellen Karlsplatz, Wall/Museum und Höchsten/Sankt Josef Krankenhaus befinden sich in unmittelbarer Nähe zur Praxis.

Mit dem PKW sind wir gut erreichbar, das Parkhaus am Sankt Josef sowie das Parkhaus der Rathausgalerie sind nur ca. 100 m entfernt.

Wir wünschen Ihnen eine angenehme Anfahrt und freuen uns auf Ihren Besuch!




Praxis für Ergotherapie im Ärztehaus am Sankt Josef

Christel Longrée, Arnd Longrée


Bergstr. 5-11
42105 Wuppertal
Tel.: (0202) 45 46 46
Fax: (0202) 4 46 90 84
E-Mail: ergotherapie-longree@t-online.de


Schreiben Sie uns!



Alle Felder mit einem * müssen ausgefüllt werden.

Nachname*:
Vorname*:
Straße:
PLZ / Ort:
Telefon:
E-Mail*:
Nachricht*:


Unsere Öffnungszeiten



Mo: 08:00 - 18:00 Uhr

Di: 08:00 - 18:00 Uhr

Mi: 08:00 - 18:00 Uhr

Do: 08:00 - 18:00 Uhr

Fr: 08:00 - 16:00 Uhr

und nach Vereinbarung

Terminvereinbarung

Am besten erreichen Sie uns zur Terminvereinbarung telefonisch (0202-45 46 46),
sollte sich ausnahmsweise der Anrufbeantworter melden, zögern Sie nicht, wir rufen gerne und schnell zurück.

Wissenswertes über Ergotherapie



ergon = (griechisch) Werk, Tat, Aktivität, Leistung
Therapie = Krankheitsbehandlung


Ergotherapie gehört zu den medizinischen Heilberufen. Der Begriff Ergotherapie stammt aus dem Griechischen und besagt soviel wie: Gesundung durch Handeln und Arbeiten.

Die Ergotherapie hilft Menschen dabei, eine durch Krankheit, Verletzung oder Behinderung verloren gegangene oder noch nicht vorhandene Handlungsfähigkeit im Alltagsleben (wieder) zu erreichen. Funktionen und Fähigkeiten eines Menschen können zum Beispiel durch einen Schlaganfall verloren gehen oder bei Kindern aufgrund von Entwicklungsstörungen in nicht ausreichendem Maße ausgebildet sein.

Handlungsfähig im Alltagsleben zu sein bedeutet, dass ein Mensch die Aufgaben, die er sich stellt und die ihm durch sein Leben bzw. die Gesellschaft gestellt werden, für sich zufrieden stellend erfüllen kann.

Das Ziel - größtmögliche Selbständigkeit und Unabhängigkeit im Alltags-, Schul- und Berufsleben - wird mittels verschiedener ergotherapeutischer Maßnahmen verfolgt.

Die Ergotherapie hat einen ganzheitlichen Ansatz. Das heißt, dass nicht nur die Bewegungsabläufe des Körpers (= Motorik) geschult werden, sondern das ganze menschliche System einbezogen wird. Es geht also um Bewegung, Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und harmonisches Zusammenwirken dieser Einzelaspekte.

Durch diesen ganzheitlichen Ansatz

· können körperliche und seelische Zustände verbessert werden,
· kann der Leidensdruck gesenkt werden,
· kann eine Schmerzlinderung erfolgen,
· kann Pflegebedürftigkeit hinausgezögert werden.

Je nach Krankheitsbild werden unterschiedliche Einzelmaßnahmen der Ergotherapie individuell zusammengestellt. Einzelmaßnahmen sind zum Beispiel:

· das Trainieren und Vorbereiten von körperlichen Bewegungsabläufen;
· das Trainieren von Kraft, Beweglichkeit, Ausdauer und Koordination mit dem Schwerpunkt Rumpf (= der Leib ohne Kopf und Gliedmaßen). Auf diese Weise können Bewegungseinschränkungen ausgeglichen oder gänzlich behoben werden.
· Training zur Selbsthilfe: Waschen, Anziehen, Trainieren von Essen, Schlucken, Trinken;
· Trainieren des Alltags: Einkaufen, Umgang mit Geld, Telefonieren, Umgang mit anderen Kommunikationsmitteln, Orientieren im Straßenverkehr, Zeiteinteilung, Tagesstrukturierung, Umgang mit Medikamenten, und vieles mehr;
· das Trainieren der Aufmerksamkeit, der Wahrnehmung, der Konzentration, des Gedächtnisses und der Ausdauer;
· das Trainieren des Gehirns zum Beispiel bei Erkrankungen und Verletzungen des Gehirns;
· das Beraten und Anleiten der Angehörigen im Umgang mit dem Patienten.

Zum Aufgabenfeld der Ergotherapeuten gehört auch die Analyse der Wohnsituation und Wohnumgebung, um auch hier - durch eine entsprechende Wohnraumgestaltung - die größtmögliche Eigenständigkeit des Patienten zu erreichen. Die geschieht in Zusammenarbeit mit dem Pflegepersonal sowie dem Physiotherapeuten oder dem Sozialarbeiter.

Ergotherapie wird angewendet:

· bei Schlaganfall- oder Herzinfarktpatienten, sofern diese dadurch körperliche Schädigungen erlitten haben,
· bei Menschen mit angeborenen körperlichen Schädigungen,
· bei Menschen mit angeborenen geistigen Schädigungen,
· bei Menschen mit rheumatischen Erkrankungen,
· bei Kindern mit Verhaltens- oder Entwicklungsstörungen,
· bei Menschen mit massiven neurologischen Störungen, zum Beispiel nach einem Unfall,
· bei Menschen mit orthopädischem Verschleiß,
· bei Menschen mit Störungen der Koordination, der Aufmerksamkeit, der Reaktion, der Merkfähigkeit, des Gleichgewichts oder der Grob- bzw. Feinmotorik (Motorik = Bewegungslehre, Bewegungsabläufe),
· bei Menschen mit Alterserkrankungen wie Parkinson oder Alzheimer (Erkrankungen des Gehirns),
· bei Menschen mit Multipler Sklerose (Erkrankung des Nervensystems).

Um abzuklären, ob bestimmte Beschwerden ergotherapeutisch behandelt werden können und sollen, ist es am Besten, direkte Rücksprache mit einer freien ergotherapeutischen Praxis und dem Arzt zu halten.

Ergotherapie wird auch im Rahmen der Prävention angewendet, um zum Beispiel bei Schulkindern die Konzentrationsfähigkeit zu fördern, die auditive (= den Gehörsinn betreffend) Wahrnehmung zu stärken oder frühzeitig die Feinmotorik zu trainieren. Ebenso gibt es Präventionsprogramme für den Bereich Geriatrie.

Quelle: Deutsche Therapeutenauskunft
Unter anderem zu folgenden Themen:
· Berufsbild Ergotherapeut: ein Heilberuf im Wandel der Zeit
·
Therapieformen der Ergotherapie